Trotz aller Bemühungen öffnet Hewler die Grenze zu Westkurdistan nicht

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Westkurdistan – Trotz aller westkurdischen Bemühungen hat die Regierung der Autonomen Region Kurdistan immer noch das Grenztor zwischen West- und Südkurdistan nicht geöffnet. Der Hohe Kurdische Rat hatte viele Treffen mit der Regierung über die Öffnung der Grenze. Doch die Versprechen wurden nicht eingehalten. Das Mitglied des Hohen Kurdischen Rates Ehmed Sileman erklärte, die Regierung in Hewler habe bislang auf ihre Forderungen nicht geantwortet und rief erneut Hewler dazu auf, die Grenze zu öffnen. Des Weiteren wurden in Westkurdistan die Hilfsorganisation “Kurdischer Roter Mond”, sowie ein “Rat für Humanitäre Hilfe” gegründet.

Wegen der antikurdischen Politik des Baath-Regimes in Syrien wurde Westkurdistan für Jahrzehnte wirtschaftlich vernachlässigt. Obwohl Westkurdistan mit seiner Landwirtschaft und seinem Erdölreichtum zu den reichsten Gebieten Syriens gehört, hat das Regime die Reichtümer der Kurden ausgebeutet und sie in den großen syrischen Städten weiter bearbeitet. Wegen dieser Wirtschaftspolitik befindet sich in Westkurdistan kaum ein Unternehmen. Diese Arbeitslosigkeit trieb viele Kurden in die Großstädte in Aleppo und Damaskus oder ganz in die Flucht.

Mit den Ereignissen in Syrien und Westkurdistan haben sich die Bedingungen für das tägliche Leben weiter verschärft. Obwohl Westkurdistan die ruhigste Region in Syrien ist, haben die Türkei und Südkurdistan ihre Grenzübergänge geschlossen. Das führte zu weiteren Problemen für das tägliche Leben. Es gibt einen großen Bedarf an Lebensmitteln, Medikamenten und Benzin.

Hoher Kurdische Rat: Südkurdistan antwortet nicht auf unseren Aufruf

Ehmed Sileman sagte, der Hohe Kurdische Rat habe die südkurdischen Regierung um die Öffnung der Grenze gebeten, jedoch habe man keine Antwort erhalten. Er sagte, die Situation verschlechtere sich täglich. Es gebe einen großen Mangel an medizinischen Geräten.

Bewaffnete Gruppierungen stehlen Güter

Auf der anderen Seite werden die Fahrzeuge, die von anderen syrischen Städten Güter nach Westkurdistan transportieren gestoppt und beschlagnahmt. Zuletzt haben bewaffnete Gruppierungen am 20. Dezember im Gebiet Enisa (Reqa) Fahrzeuge beschlagnahmt die lebensnotwendige Güter nach Westkurdistan fahren wollten. Laut einem Fahrer wurden in Tilebyed zehn Fahrzeuge und in Hama 60 Fahrzeuge von bewaffneten Kämpfern beschlagnahmt.

In Qamislo wurde in Anwesenheit von Mitgliedern des Hohen Kurdischen Rates ein Rat für Humanitäre Hilfe gegründet. In Amude wurde die unabhängige Hilfsorganisation Kurdischer Roter Mond gegründet.  Diese Organisation hat es sich zum Ziel gemacht allen Bevölkerungs- und Religionsgruppen in den kurdischen Gebieten zu helfen.

diekurden, anf

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2 Comments

  • es scheint wohl, dass der ausgang der kurden wie der der araber vor ihrer unabhängigkeit sein wird. Das kurdische Volk möglichst effektiv in Stücke zu teilen und es sieht derzeit so aus, als würde die Türkei ihrem Ziel näher zu kommen. Eine Schande….

  • Barzani hatte einE tolle plan; er sagte zu PyDypG sie sollten mit alle kurdischeN partein eine neu kurdische arme gründen..und sie sollten mit fsa zusammen gegen essad kämpfen aber sie sollten sich nicht arabesieren und sollten weiter hin kurdistan beschützen..hätten sie auf barzani gehört, vllt wuerde heute keine kriegen geben zwischen el kaidas und ypg die türken wurden vllt die neu kurdische arme akzeptiereen gnau wie sie peshhmerga akzeptiert haben aber was hatt PYD gemacht die waren dagegen die wollten unbeding hinter apo laufen únd haben türken und arabern aufgEregt und jetzt mussen die kurden wegen pyd verhungern..APO SOLL EUCH JETZT RETTEN WO IST APO???

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