Südkurdistan: Hemmurabi verurteilt Gewalt an Eziden
Shingal, Südkurdistan (Besatzer: Irak) – Die Menschenrechtsorganisation Hemmurabi , welche eines der einflussreichsten Menschenrechtsorganisationen im Irak ist, verurteilte, dass den Eziden in Südkurdistan die Rechte verwehrt bleiben.
Die Organisation verbreitete, dass die ezidischen Kurden in Shengal (arabisch: Sinjar) und der Umgebung wegen der schlechten Verfassung der Peshmerga-Sicherheitskräfte viele Beschwerden bei ihr einreichen. Weiter rief die Organisation den Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan, Massud Barzani, auf, bei Untersuchungen zivile Organisationen einzubinden.
In der Erklärung heißt es, dass Spezialeinheiten der irakischen Armee die ezidische Minderheit unterdrücken. Die Organisation ruft die Regierung in Bagdad auf, dagegen vorzugehen.
Die aktuelle Situation ist zwischen den Eziden in Südkurdistan und der Peschmerga angespannt. Kürzlich wurde ein Mitglied der ezidischen Menschenrechtsorganisation verhaftet, ohne eine gerichtliche Verurteilung. Das hat dazu geführt, dass die Lage im Gebiet noch angespannter geworden ist.
Übersetzt von: Ezîdxana Serfedîn
DieKurden.de, ANF







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