Kebudwend wurde ins Krankenhaus eingeliefert
Mihemed Sediq Kebudwend ein kurdischer Menschenrechtler sitzt seit mehr als vier Jahren im Gefängnis. Sein Aufenthalt, die Bedingungen unter den er leiden muss, sowie sein Hungerstreik ergatterten International hohe Aufmerksamkeit. Menschenrechtsvereine, Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International sowie weitere demokratische Kreise fordern seine Freilassung. Der kurdische Aktivist musste wegen seinem Hungerstreik sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Der kurdische Journalist Mihemed Sediq Kebudwend ist im Iran wegen der Gründung der Menschenrechtsorganisation Ostkurdistan (RMMK) zu einer Haftstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Kebuwend, der bis zum Verbot im Jahr 2004 Herausgeber der Wochenzeitung „Peyame Merdome Kurdistan“ war, ist bei einer Razzia in seiner Wohnung in Teheran festgenommen und im Gefängnis „Evin“ inhaftiert worden.
Während des 57 Tages des Hungerstreiks von Mihemed Sediq Kebudwend, erlitt der kurdische Menschenrechtler schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen. Dieser Hungerstreik wurde gestartet, als ihm der Besuch zu seinem kranken Sohn, welcher eine bis dato unbekannte Krankheit hat, durch die Gefängnisbeamten verwehrt blieb. Trotz 57 Tagen Hungerstreik erhielt Kebudwend keine Erlaubnis seinen Sohn zu besuchen.
Erst vor kurzem hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit zwei weiteren Menschenrechtsvereinen sowie eine von der Regierung vertretene US-Organisation die Freilassung des kurdischen Aktivisten gefordert.
Quelle: Die Kurden / Rojhelat.se 24.07.2012






