Istanbul: Türkisch-faschistischer Mob greift kurdische Arbeiter an
Istanbul, Türkei – Gestern Abend griff ein türkisch-faschistischer Mob im Viertel Ayazagaya, Landkreis Sisli der Provinz Istanbul, kurdische Arbeiter an. Die Arbeiter erklärten wie folgt: “Sie sagten uns,’ warum spaziert ihr hier. Wir lassen nicht zu, dass ihr hier bleibt. Ihr seid Terroristen.’ Dann haben sie uns angegriffen.” Die türkische Polizei hat später die Gegend, in der die Arbeiter leben, umzingelt.
Laut übereinstimmenden Meldungen waren die kurdischen Arbeiter nach ihrem Dienst im Park von Ayazagaya gewesen. Später traf eine Gruppe von türkischen Jugendlichen auf sie. Sie sagten den Arbeitern: “Wieso spaziert ihr hier. Wir lassen nicht zu, dass ihr hier bleibt. Ihr seid Terroristen”. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen den Arbeitern und den Jugendlichen. Nach dem Ereignis versammelten sich Hunderte nationalistische Türken und schrien: “Das hier ist die Türkei, sie wird nicht geteilt” und “Das ist Ayazagaya, es gibt keine Flucht für euch”. Die kurdischen Arbeiter und der Mob gingen mit Steinen und Stöcken aufeinander los. Eine beträchtliche Zahl an türkischer Polizei eilte herbei.
Die Polizei, statt die Situation zu entschärfen, attackierte die kurdischen Abeiter mit Gasbomben.
Yasin Gonultas, einer der Arbeiter sagte, das sei nicht ein einmaliges Ereignis. “So leben die Arbeiter hier”, sagte er.
Einige türkische Medien berichteten, dass die Arbeiter angeblich Frauen beleidigten und deswegen die Situation eskalierte. Yasin Gonultas bezeichnete diese Meldungen als Lügen. Er sagte: “Unsere jungen Freunde gingen im Park spazieren. Eine Gruppe von Jugendlichen aus dem Viertel kam zu ihnen und sagte ihnen, “Wieso spaziert ihr hier? Ihr seid Terroristen. Wir lassen nicht zu, dass ihr hier bleibt. Wieso kommt ihr hierher, wegen euch fallen unsere Brüder als Märtyrer” und beleidigten unsere Freunde. Als wäre das geplant, sind plötzlich Hunderte auf die Straßen gekommen und griffen unsere Kollegen an. Das ist der Grund für dieses Ereignis. Die Polizei hat die Wohngegend der Arbeiter umzingelt. Sie können nicht raus.”
Bereits am Vorabend griffen Hunderte nationalistische Türken alevitische Familien in der nordkurdischen Provinz Meleti an. Erst durch Einschreiten mehrerer Abgeordneten konnte die geplante Vertreibung der Aleviten, durch den AKP-Bügermeister unterstützt, gestoppt werden.
In Istanbul leben zwischen zwei und vier Millionen Kurden.
DieKurden.de, ANF







09:44
Von wo haben die türken gewusst das er ein Kurde ist?
17:40
weil sie vielleicht kurdisch geredet haben
Außerdem ist bekannt, dass die meisten Drecksjobs von den Kurden praktiziert werden
17:40
vorallem in Istanbul