Graue Wölfe – Verfassungsbehörde schreitet ein

Brandanschlag am kurdischen Verein zu Berlin
Die in Deutschland lebenden türkisch- und kurdischstämmigen Migranten scheinen ihre Konflikte nach Deutschland mitgenommen zu haben. Denn immer wieder kommt es zu Brandanschlägen an kurdischen Kulturvereinen, die von türkischen Nationalisten, den Grauen Wölfen, ausgeübt werden. Die Grauen Wölfe sind der Ansicht, dass die Türken das Recht über die Herrschaft aller islamischen Völker habe. Sie streben ein neues Reich an, dass vom Balkan bis in die Mongolei reichen soll. Dabei scheinen Kurden, Juden, Aleviten und Armenier ihnen ein Dorn im Auge zu sein. Denn diese Ethnien und Religionen Anatoliens weigern sich vehement, sich dieser Idee anzuschließen; sie wollen die Türkei eher teilen, als sie bei einer Verbreitung zu unterstützen.
Die Grauen Wölfe setzen kurdische Vereine in Brand, die vermeintlich eine Beziehung zu PKK hätten. Für jene ist die PKK der Inbegriff des Separatismus, weshalb sie auch keine Gnade zeigen, wenn es ihrer Sache dient. Der Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca und der Mörder Hrant Dinks waren Anhänger der Grauen Wölfe.
“Kurden haben nicht das Recht zu protestieren”
Nun ist die Verfassungsbehörde besorgt, dass dieser Konflikt eskalieren könnte. Denn immer wieder gehen Kurden auf die Straßen, um auf die Situation in ihrer Heimat aufmerksam zu machen. Erst kürzlich sind 35 kurdische Zivilisten bei einem feigen Angriff der türkischen Streitkräfte getötet worden. Türkische Organisationen sind dagegen der Ansicht, dass die Kurden nicht das Recht haben zu protestieren, solange die PKK die Proteste organisiere. Doch die türkischen Organisationen wollen einfach die kurdische Identität in Deutschland unterbinden, damit die Türkei weiterhin für den Tourismus attraktiv erscheint. Dadurch kommt es zu Zusammenstößen, weshalb nun der Verfassungsschutz über die neuesten Entwicklungen sich besorgt zeigt.







21:49
Ich bin eben das erste mal auf die Seite gekommen. Gefaellt mir sehr.