763 Nichtregierungsorganisationen fordern Beendigung der Isolation von Abdullah Öcalan

29. Juli 2012 19:300 commentsViews:

Der Vormund des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan sitzt nun schon seit mehr als einem Jahr in Isolationshaft. Getrennt von der Außenwelt, weiß zurzeit niemand wie es dem Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans geht. Schon legale Parteien wie die Partei für Frieden und Demokratie (BDP) oder andere Persönlichkeiten forderten die Beendigung der Isolation. Nun haben sich insgesamt 763 Organisationen in einer Erklärung ebenfalls die Aufhebung der Isolation Öcalans gefordert.

Insgesamt beteiligten sich 763 Nichtregierungsorganisationen, darunter Menschenrechtsvereine, Gewerkschaften, Anwälte oder Bildungsverbände in (Amed) Diyarbakir um von der AKP Regierung die Freilassung des PKK-Vorsitzenden Öcalans zu fordern. Die Erklärung gegen die Isolation Öcalans wurde während einer Pressekonferenz in einem Büro der Vereinigung der Journalisten aus Südost Anatolien bekannt gegeben.

Während des Lesens hat der Vorsitzende des Menschenrechtsvereins IHD der Niederlassung Ameds (Diyarbakir) Raci Bilici in Namen aller Institutionen, den türkischen Staat aufgerufen den Weg für das Treffen von Herrn Öcalan mit seinen Anwälten so zu ebnen, dass die aktuelle politische Situation zu einem neuen positiven Umgebung in der Türkei führen kann. Der IHD Vorsitzende bemerkte, dass jeder in diesem Land mit Verantwortung und Sensibilität handeln sollte, um eine Umgebung ohne Zusammenstöße zu gewährleisten. Bilici wies darauf hin, dass es von entscheidender Bedeutung sei, wirksame Akteure in den Weg zu einer friedlichen Lösung dazu zuzählen und endete seine Rede mit der Forderung an die Regierung auf, notwendige Bedingungen für Öcalans Beteiligung an diesem Prozess zu bieten.

Im Bezug auf die Notwendigkeit einen dauerhaften Frieden herbei zurufen sagte Bilici folgendes: “Wir alle wissen, dass Zusammenstöße nicht dazu beitragen werden, ein Ende irgendeines Problems unseres Landes, und insbesondere die Kurdenfrage zu bringen. Wir wollen einmal mehr, dass wir den Dialog sicherstellen müssen und Diskussionen sowie Verhandlungen für eine Lösung der kurdischen Frage zu ermöglichen. “

An der Pressekonferenz nahmen der Vorsitzende der Anwaltskammer von Diyarbakır Mehmet Emin Aktar, Präsident der TUHAD-FED (Verbände der Solidarität und Rechtshilfe für Familien von Gefangenen) Zübeyde Teker, Vertreter der vereinigten Gewerkschaften KESK (Konföderation der öffentlichen Arbeiterverbände) und Arbeitnehmer, Kammern der Ingenieure angegliedert in der TMMOB und viele weitere Nichtregierungsorganisationen teil.

Quelle: Die Kurden / ANF 28.07.201

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